Bernhard Hatterscheidt

17.07.2020

Autoren Interview mit Bernhard Hatterscheidt


Steckbrief

  • Geburtstag: 20 Dezember 1965
  • Sternzeichen: Schütze
  • Geburtsort: Essen
  • Familienstand: verheiratet
  • Hobbys: Krimis schreiben, Krimiabende veranstalten, Reiten, Mountainbiken
  • Welches Genre lese ich am liebsten?: Krimi
  • Lieblingsessen: Steak und Pizza

Interview

Zeilenmoerderin: Wie genau kam es zu dieser Entscheidung für dich ein Buch zu schreiben? War es jemals ein Traum von dir oder in gewisser Weise ein Plan?

Bernhard Hatterscheidt: Ganz ehrlich: Die Idee wurde geboren, als ich seinerzeit für meinen Sohn den Job als Mordermittler für ein halbes Jahr an den Nagel gehängt habe und mich im sog. Erziehungsurlaub befand. Da kam mir der Gedanke, meine langjährigen Erfahrungen und Erlebnisse in einer Geschichte zu erzählen. Mir war wichtig, dass ich dabei so nah wie dienstrechtlich noch vertretbar bei der Wahrheit blieb. Allerdings darf ein gesundes Maß an künstlerischer Freiheit nicht fehlen, sonst wären die authentischen Geschichten nicht mehr als ein Tatsachenbericht. Und genau das sollten sie ja nicht sein!

Zeilenmoerderin: Es gibt eine wirklich große Liste an wunderbaren Ermittlungsfällen, die du für uns niedergeschrieben hast. Folgen all diese Bücher inhaltlich einem roten und wichtigen Faden der Hauptprotagonisten, oder kann man diese grandiosen Werke unabhängig voneinander lesen?

Bernhard Hatterscheidt: Die jeweiligen Geschichten sind inhaltlich stets abgeschlossen. Gleiches gilt für meine andere Reihe der Kriminalromane. Nichtsdestotrotz entwickeln sich die ermittelnden Protagonisten stetig von Buch zu Buch weiter. Insofern sind in diesem Bereich sehr wohl kleine Cliffhanger.

Zeilenmoerderin: Man merkt schnell das deine Werke mit einem nötigen Hintergrund wissen und einer Menge an Realismus festgehalten worden. Nachdem ich einige Informationen über dich sammeln konnte und durfte, stellte sich demnach auch heraus, dass du als Mordermittler tätig warst. Sind diese Werke sozusagen ein " Tagebuch" deiner beruflichen Laufbahn die du da mit uns teilst?

Bernhard Hatterscheidt: Ein klares Nein! Die Fälle in meinen Büchern machen nur einen kleinen Teil von dem aus, was ich in meiner Zeit als Mordermittler tatsächlich zu sehen bekam. Ich kann aber sagen, dass es teils noch spektakulärer und vor allem auch ekliger war, als ich das beschrieben habe. Dies aber auch aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen, weswegen ich die Geschichten verfremdet habe.

Zeilenmoerderin: Welcher deiner veröffentlichten Werke war dein persönlicher Liebling und warum?

Bernhard Hatterscheidt: Tatsächlich ist es so, dass mir immer das Werk am besten gefällt, an dem ich gerade arbeite. Aber jede Geschichte für sich hat ja einen wahren Hintergrund und ich muss dir leider sagen, dass ich keinen Liebling habe.

Zeilenmoerderin: Was für ein Gefühl löst das Schreiben der Art von Bücher und Geschichten in dir aus? Gerade, da es ja auf einer ziemlich persönlichen Ebene stattfindet, die du dort mit uns teilst.

Bernhard Hatterscheidt: Ich freue mich sehr darüber, dass so viele Leute meine Krimis lesen und mir oftmals wahnsinnig großartige Rückmeldungen dazu geben. Was gibt's Schöneres als so viel Anerkennung?! Insofern ist es schlicht Freude, die ich beim Schreiben empfinde, denn ich muss persönlich nichts von all dem verarbeiten, was ich gesehen und erlebt habe. Auch will ich niemanden schockieren, sondern einfach nur gut unterhalten.

Zeilenmoerderin: Ist momentan bereits in neues Projekt in Arbeit, auf das sich die Leser bald freuen dürfen?

Bernhard Hatterscheidt: Zurzeit arbeite ich wieder an einem Kriminalisten Roman, einem seinerzeit ziemlich grausigen Fall, den ich niemals vergessen werde und der hier Aufhänger des Plots ist. Unter dem Arbeitstitel "Tote singen keine Lieder" wird die verweste Leiche einer Musikstudentin aufgefunden. 


Meine gelesenen Werke des Autoren


Copyright: Die Urheberrechte des genutzten Bildes, liegen ganz allein bei dem Autoren Bernhard Hatterscheidt.

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